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§1 Name, Sitz

Der Verein führt den Namen Turn- und Sportverein 1883/1919 Worms-Hochheim e.V. und hat seinen Sitz in Worms-Hochheim. Er ist in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Worms eingetragen. Er ist Mitglied des Sportbundes Rheinhessen e.V. und, soweit erforderlich, der Fachverbände der von ihm betriebenen Sportarten. Der Verein führt die Tradition des Turnvereines 1883 und des Sportvereines 1919 fort.

 


§2 Zweck, Gemeinnützigkeit

1) Der Verein hat den ausschließlichen, unmittelbaren und gemeinnützigen Zweck, seinen Mitgliedern die Möglichkeit der Betätigung in verschiedenen Sportarten zu geben. Er will durch körperliche Ertüchtigung seiner Mitglieder zur Förderung öffentlicher Gesundheitspflege und der Jugendpflege beitragen und der Allgemeinheit dienen. Der Verein erstrebt keinen finanziellen Gewinn. Etwaige Gewinne werden für die vorgenannten Zwecke verwendet.

2) Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

3) Vorstandsmitglieder können auf Beschluss des Vorstandes für ihre Tätigkeit eine angemessene Aufwandsentschädigung erhalten.


§3 Mitgliedschaft

Der Verein besteht aus:

a) aktiven Mitgliedern
b) passiven Mitgliedern
c) jugendlichen Mitgliedern
d) Ehrenmitgliedern

Mitglieder können durch Beschluss des Gesamtvorstandes zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Sie genießen alle Rechte eines ordentlichen Mitgliedes, sind jedoch beitragsfrei. Ehrenmitglied kann werden, wer um die Förderung des Vereins und des Sportes besondere Verdienste erworben hat.

Aktives Mitglied kann werden, wer das 18. Lebensjahr vollendet hat. Passives Mitglied kann jede Person werden, die das 18. Lebensjahr überschritten hat und bestrebt ist, den Vereinszweck zu fördern und zu verfolgen, sowie einen in jeder Hinsicht guten Leumund besitzt.

Jugendliche Mitglieder sind solche, die das 18. Lebensjahr noch nicht erreicht haben. Zur Mitgliedschaft und sportlichen Betätigung muss in jedem Falle eine schriftliche Erlaubnis der Eltern bzw. des gesetzlichen Vertreters vorgelegt werden. Die Überführung zu den aktiven oder passiven Mitgliedern erfolgt automatisch jeweils auf den der Vollendung des 18. Lebensjahres folgenden Monat.


§4 Aufnahme

Mitglied des Vereins kann jede männliche und weibliche Person werden, deren bürger-licher Ruf unbescholten ist. Die Mitgliedschaft ist durch schriftliche Anmeldung zu beantragen. Der Gesamtvorstand entscheidet über die Aufnahme oder Ablehnung. Eine ablehnende Entscheidung ist dem Antragsteller schriftlich mitzuteilen.


§5 Ende der Mitgliedschaft

1) Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod. Die Funktionen und satzungsgemäßen Rechte kommen damit sofort zum Erlöschen.

2) Der Austritt ist dem Vorstand gegenüber schriftlich zu erklären. Er wird zum Schluss des jeweiligen Kalenderjahres unter Einhaltung einer monatlichen Kündigungsfrist wirksam.

3) Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes nach vorheriger Anhörung aus dem Verein ausgeschlossen werden.

Ausschließungsgründe sind insbesondere unehrenhaftes Verhalten oder bewusste Schädigung des Ansehens des Vereins in der Öffentlichkeit, Nichtzahlung von Beiträgen während dreier Monate trotz Mahnung.

Gegen den Beschluss des Vorstandes kann das ausgeschlossene Mitglied binnen 2 Wochen nach Bekanntgabe des Beschlusses an das Mitglied die Entscheidung des Ehrenrates beantragen, der endgültig entscheidet.

4) Der Ausgeschlossene verliert jeden Anspruch gegenüber dem Verein, bleibt jedoch für einen dem Verein zugefügten Schaden haftbar. Dem Verein gehörende Inventarstücke, Sportausrüstungen und Gelder etc., die sich in seinem Besitz befinden, sind sofort zurückzugeben.


§6 Rechte und Pflichten der Mitglieder

1) Ehrenmitglieder, aktive und passive Mitglieder haben gleiche Rechte im Verein. Sie haben Stimmrecht in allen Versammlungen und das Recht, an allen Veranstaltungen teilzunehmen.

2) Jugendliche Mitglieder haben kein Stimmrecht und sind nur mit Zustimmung des Gesamtvorstandes zu Versammlungen zugelassen.

3) Jedem Mitglied wird gewissenhafte Befolgung dieser Satzungen und rege Beteiligung an den Versammlungen zur Pflicht gemacht. Außerdem wird von jedem aktiven Mitglied als selbstverständlich vorausgesetzt, dass es an den angesetzten Spielen und Wettkämpfen für den Verein oder an den festgesetzten Trainingsstunden regelmäßig teilnimmt und den Anordnungen des jeweils hierfür Verantwortlichen Folge leistet.

4) Fühlt sich ein Mitglied aus irgend einem Grunde benachteiligt, beleidigt oder zurückgesetzt, so ist es seine Pflicht, dies sofort dem geschäftsführenden Vorstand zu melden, der dann die Angelegenheit mit dem Gesamtvorstand schlichtet.

5) Es ist keinem Mitglied des Vereins gestattet, in derselben Sportart einem anderen Sportverein als aktives Mitglied anzugehören. Für Angehörige von Betriebssportgemeinschaften gelten die vom Deutschen Sportbund und von den Fachverbänden hierfür erlassenen Bestimmungen.


§7 Einkünfte und Ausgaben des Vereins

Die Einkünfte des Vereins bestehen aus:

a) Beiträgen und Aufnahmegebühren der Mitglieder,
b) Einnahmen aus Wettkämpfen, sowie sonstigen Vereinsveranstaltungen,
c) freiwilligen Spenden,
d) sonstigen Einnahmen.

Die Höhe der Vereinsbeiträge sowie der Aufnahmegebühr wird vom Gesamt-vorstand unter Genehmigung der Mitgliederversammlung festgesetzt.

Die Ausgaben des Vereins bestehen aus:
a) Verwaltungsausgaben
b) Aufwendungen im Sinne des §2.


§8 Vermögen

Für sämtliche Verbindlichkeiten des Vereins haftet ausschließlich das Vereinsvermögen, welches aus dem Kassenbestand und sämtlichem Inventar besteht. Überschüsse aus allen Veranstaltungen gehören dem Vereinsvermögen.


§9 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind:
a) der Vorstand
b) die Generalversammlung (nach Abschluss des Geschäftsjahres).
c) die Jugendvollversammlung


§10 Vorstand

Der Hauptvorstand setzt sich zusammen aus :
a) dem 1. Vorsitzenden
b) dem 2. Vorsitzenden
c) dem Geschäftsführer
d) dem stellvertretenden Geschäftsführer - stellvertretender Kassenwart

Dem erweiterten Vorstand gehören an:
1. der Schriftführer
2. der Vereinsjugendleiter
3. der Pressewart
4. der Leiter des Vergnügungsausschusses
5. die Abteilungsleiter, sowie deren Stellvertreter

Die Abteilungen wählen zur Bewältigung ihrer Aufgaben, soweit erforderlich, Ausschüsse.

 


§11 Vorstandswahl

1) Die Wahl des Vorstandes und etwaiger Ausschüsse erfolgt in der Generalversammlung. Die Wahl der Hauptvorstandsmitglieder, die den Vorstand im Sinne von §26 BGB bilden, erfolgt auf drei Jahre, die der übrigen Vorstandsmitglieder auf ein Jahr.

Die Wahlzeiten der Hauptvorstandsmitglieder sollen jedoch so festgelegt werden, dass sie in verschiedenen Jahren enden.

Für das Wahljahr 1972, und soweit erforderlich bei späteren Wahlen, wird deshalb folgende Übergangsregelung getroffen:

Es wird gewählt:

a) der erste Vorsitzende auf drei Jahre,
b) der zweite Vorsitzende und der Geschäftsführer auf zwei Jahre,
c) der stellvertretende Geschäftsführer auf ein Jahr.

Wiederwahl ist zulässig. Nach Ablauf der Amtszeit bleibt der bisherige Vorstand bis zur Neu- oder Wiederwahl im Amt.

2) Wählbar sind alle Mitglieder, die volljährig sind.

3) Scheidet ein Mitglied vorzeitig aus dem Amt aus, so bestimmt der 1. Vorsitzende die Vertretung. Auf der nächsten Mitgliederversammlung ist die Neuwahl vorzunehmen.


§12 Befugnisse des Vorstandes

Je zwei Mitglieder des Hauptvorstandes vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Dem Hauptvorstand obliegt die Geschäftsleitung, die Ausführung der Vereinsbeschlüsse und die Verwaltung des Vereinsvermögens. Er kann die Vertretungsbefugnis satzungsgemäß übertragen.

Der Vorsitzende leitet die Verhandlungen des Vorstandes, er beruft den Vorstand, so oft die Lage der Geschäfte es erfordert oder drei Vorstandsmitglieder dies beantragen, ein. Die Einladungen zu den Vorstandsitzungen sollen schriftlich erfolgen. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist. Die Zahl der anwesenden Vorstandsmitglieder ist für die Beschlussfähigkeit ohne Bedeutung, wenn der Vorstand wegen Beschlussunfähigkeit zum zweiten Mal zur Verhandlung über denselben Gegenstand eingeladen ist. Die Bezeichnung der Gegenstände der Beratung bei der Einberufung der Sitzungen ist zur Gültigkeit der Beschlüsse nicht erforderlich. Die Beschlüsse werden nach Stimmenmehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.

Dem Schriftführer obliegt die Anfertigung der zur Erledigung der Beschlüsse des Vorstandes und der Mitgliederversammlung erforderlichen Schriftstücke. Er hat über jede Sitzung des Vorstandes und der Mitgliederversammlung ein Protokoll aufzunehmen, insbesondere die Beschlüsse aufzusetzen. Die Protokolle sind vom Schriftführer und dem Vorsitzenden zu unterzeichnen.

Der Kassierer verwaltet die Kasse des Vereins, führt ordnungsgemäß Buch über alle Einnahmen und Ausgaben und hat der Generalversammlung einen mit Belegen versehenen Rechnungsbericht zu erstatten.
Er nimmt alle Zahlungen für den Verein gegen seine alleinige Quittung in Empfang, darf aber Zahlungen für Vereinszwecke bis zur Höhe von € 500.- nur auf Beschluss des Hauptvorstandes, im übrigen auf Beschluss des Gesamtvorstandes oder, soweit ein Haushaltsplan aufgestellt ist, in Ausführung desselben leisten.

Der Vorstand ist berechtigt, den Vorsitzenden oder ein anderes Mitglied des Vorstandes zur Vornahme von Rechtsgeschäften und Rechtshandlungen jeder Art für den Verein zu ermächtigen.

Beitragsangleichung an die allgemeinen Kostensteigerungen kann vom Gesamtvorstand beschlossen werden.


§13 Pflichten bei Ausscheiden aus dem Vorstand oder dem Verein

1) Jedes abgehende Vorstandsmitglied hat die Pflicht, seinem Amtsnachfolger alle dem Verein gehörende und zu der betreffenden Amtsführung erforderlichen Papiere, Bücher, Geräte und Gegenstände innerhalb einer Woche zu übergeben.

2) Tritt ein Mitglied aus dem Verein aus, oder wenn sich ein Mitglied nicht mehr aktiv betätigt und im Besitz von vereinseigenen Gegenständen ist, so sind diese sofort an den betreffenden Abteilungsleiter abzuliefern.

3) Scheidet der Kassenwart aus dem Vorstand aus, so hat er sofort die Kasse an den Vorsitzenden oder dessen Stellvertreter abzuliefern. Er ist alsdann verpflichtet, längstens binnen einer Woche Rechnung zu stellen und bleibt dem Verein bis nach Prüfung derselben, welche sofort vorzunehmen ist, verantwortlich. Der Vorstand ist berechtigt, jederzeit Kassensturz und Rechnung zu verlangen.


§14 Ausschüsse

Die Mitgliederversammlung und der Vorstand sind berechtigt für den ordnungsgemäßen Ablauf der Vereinsverwaltung Ausschüsse einzusetzen
deren Mitglieder nicht Vorstandsmitglieder im Sinne der Satzung sind.


§14a Zur Verwaltung der Fußballabteilung ist ein Fußballausschuss (Verwaltungsorgan von Jugend bis zur AH-Abteilung) eingesetzt, dessen Wahl in der Fußballabteilungsversammlung erfolgt. Das Protokoll dieser Wahl ist dem Vorstand vorzulegen. Der Fußballausschuss übt folgende Verwaltungsarbeiten aus:

1. Eigene Kassen- und Buchführung für alle sportlichen, kulturellen und geselligen Veranstaltungen, getrennt nach Vereins- und Wirtschaftskasse.
Es erfolgt keine eigene Erhebung von Mitgliedsbeiträgen. Diese werden vom Vorstand in der Haushaltsplanung in angemessener Höhe an die Fußballabteilung abgeführt.

2. Eigenverantwortliche Bewirtschaftung der Turnhallengaststätte und des Sportgeländes. Daraus ergibt sich die Verpflichtung zur Erhaltung und Unterhaltung der Anlagen sowie der Halle durch die Abteilung. Vermietungen der Halle sind mit dem Vorstand abzustimmen.

3. Eigene Abrechnung über besondere Aktivitäten wie z.B. Trikotwerbung, Bandenwerbung, Plakatwerbung, Förderkreis usw..

4. Alle beim Hauptverein eingehende Beiträge, die die Fußballabteilung, die Turnhalle incl. Gaststätte und das Sportgelände betreffen, sind an die Fußballabteilung abzuführen.

5. Eigenverantwortlichkeit bezüglich der Einstellung von Trainern und Ernennung von Übungsleitern, sowie der Ablösung von Abgängen und Neuzugängen von Spielern.

6. Das Eingehen von Verbindlichkeiten obliegt dem Vorstand.


§14b Um eine ordentliche, jugendfördernde und jugendpflegerische Arbeit, insbesondere überfachlicher Natur innerhalb des Vereins zu erzielen, geben sich die Jugendlichen eine eigene Jugendsatzung, die von der Generalversammlung bestätigt werden muss.


§15 Kassenprüfer

Alljährlich werden von der Generalversammlung aus den Reihen der Mitglieder zwei Kassenprüfer gewählt. Sie müssen mindestens 21 Jahre alt sein. Sie sind Beauftragte der Mitgliedschaft und mit dem Hauptkassierer für die Richtigkeit der Kassenführung verantwortlich. Durch ständige Revision der Vereinskassen, der Bücher und Belege haben sie sich über die ordnungsgemäße Buch- und Kassenführung des Vereins auf dem laufenden zu halten. In jedem Quartal soll mindestens eine Revision stattfinden. Beanstandungen der Kassenprüfer können sich nur auf die Richtigkeit der Belege und Buchungen erstrecken, nicht aber auf die Zweckmäßigkeit und Notwendigkeit der vom Vorstand genehmigten Aufgaben.


§16 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr fällt zeitlich mit dem Kalenderjahr zusammen.


§17 Wahlausschuss

Alljährlich kann durch die Mitgliederversammlung ein eigener Wahlausschuss, bestehend aus drei Mitgliedern, gewählt werden. Ihm sollen nach Möglichkeit Mitglieder angehören, die in längerer Zugehörigkeit zum Verein die Belange des Vereins kennen. Amtierende Vorstandsmitglieder dürfen dem Wahlausschuss nicht angehören.

Der Wahlausschuss hat die Neuwahlen rechtzeitig vorzubereiten und geeignete Kandidaten für die Vereinsämter aufzustellen. Seine Vorschläge werden der Generalversammlung vorgelegt.

Der vom Wahlausschuss aus seinen Reihen gewählte Leiter hat die Generalver-sammlung als Alterspräsident, die Entlastung des alten Vorstandes und die Neu-wahlen durchzuführen.
Vorschläge aus der Mitgliederschaft sollen zehn Tage vor der Generalversammlung dem Wahlausschussvorsitzenden bekannt gegeben werden.


§18 Generalversammlung (Jährliche Mitgliederversammlung)

Im März, April oder Mai eines Jahres findet die ordentliche Generalversammlung statt; der Termin der Versammlung muss drei Wochen vorher durch schriftliche Mitteilung oder Bekanntmachung in der örtlichen Presse (z. Zt. Wormser Zeitung) an alle Mitglieder bekannt gegeben werden. Anträge zur Generalversammlung sind schriftlich zu stellen und müssen zehn Tage vor der Versammlung in Händen des Vorsitzenden sein. Regelmäßige Gegenstände der Beratung und Beschlussfassung der Generalversammlung sind:
a) Jahresberichte
b) der Rechnungsbericht und Bericht der Ausschüsse
c) Entlastung des Vorstandes und der Ausschüsse
d) Neuwahlen des Vorstandes
e) Anträge

Eine Änderung der Satzung kann nur in einer Generalversammlung mit einer Stimmenmehrheit von zwei Dritteln der erschienenen Mitglieder beschlossen werden.

Satzungsänderungen, die von Aufsichts-, Gerichts-oder Finanzbehörden aus
formalen Gründen verlangt werden, kann der Vorstand von sich aus
vornehmen. Diese Satzungsänderungen müssen allen Vereinsmitgliedern
alsbald schriftlich mitgeteilt werden. Es genügt auch die
Veröffentlichung der neuen Satzung auf der Homepage des Vereins.

In dringenden Fällen kann der Vorstand selbst oder auf Verlangen von mindestens einem Zehntel aller ordentlichen Mitglieder eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Für diese Versammlung genügt es, wenn die Bekanntgabe fünf Tage vor dem Termin an die Mitglieder schriftlich erfolgt.

Zur Wahl können nur Mitglieder vorgeschlagen werden, die in der betreffenden Versammlung anwesend sind oder deren schriftliches Einverständnis mit der ihnen zugedachten Wahl vorliegt. Alle Wahlen erfolgen mit einfacher Mehrheit; bei Stimmengleichheit gilt die Wahl als abgelehnt. Die in der Generalver-sammlung gefassten Beschlüsse sind schriftlich niederzulegen und vom Versammlungsleiter und Protokollführer zu unterzeichnen. Die Entlastung des Vorstandes erfolgt durch den Vorsitzenden des Wahlausschusses, der der Versammlung auch die einzelnen Wahlvorschläge unterbreitet. Nachdem der 1. Vorsitzende gewählt ist, übernimmt dieser den Vorsitz und die Durchführung der weiteren Wahlen.


§19 Beschlussfähigkeit

Ist die Einladung unter Berücksichtigung des §18 ordnungsgemäß ergangen, ist die Versammlung beschlussfähig.


§20 Haftung

Der Verein haftet gegenüber seinen Mitgliedern nicht für die bei den sportlichen Veranstaltungen etwa eintretenden Unfälle oder Diebstähle auf den Sportplätzen und in den Räumen des Vereinsheims.


§21 Auflösung, Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke

1) Der Verein hört auf zu bestehen, wenn ihm weniger als 12 Mitglieder angehören.

2) Der Verein kann aufgelöst werden, wenn 1/5 der Mitglieder dafür eintritt und eine Hauptversammlung mit 2/3 der Stimmen der anwesenden Mitglieder dies beschließt.

3) Das bei der Auflösung oder bei Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke vorhandene Vereinsvermögen fällt der Stadt Worms zur Weiterverwendung im gemeinnützigen Sinne im Interesse des Sportes zu.


§22 Schlussbestimmungen

Vorstehende Satzung tritt nach Beschlussfassung durch die Hauptversammlung vom 22.April 1972 und mit der Eintragung in das Vereinsregister bei dem Amtsgericht Worms in Kraft.


Worms, im März 1972

Der Hauptvorstand des
Turn- und Sportvereins 1883/1919 Worms-Hochheim